Wettgelder sollen Rennvereinen aus Krise helfen

Auf den deutschen Pferderennbahnen wird endlich wieder gelaufen, wenn auch – Corona bedingt – vorerst als Geisterrennen vor leeren Tribünen.

Was sich zunächst wie ein erster Schritt in eine positive Richtung ausnimmt, ist für die Rennvereine noch lange kein Grund zum Aufatmen. Denn ohne Publikum sehen sie sich vor neue Probleme gestellt.

Die Wochen der erzwungenen Pause haben die Kassen bereits leergefegt, und nun fehlen die Eintrittsgelder, die Einnahmen durch Sponsoren und der Umsatz aus Bahnwetten.

Deswegen rufen prominente Sportpersönlichkeiten jetzt zum online Wetten auf und die großen deutschen Anbieter von Pferdewetten verzichten auf ihre Vermittlungsgebühr bei Totowetten: Zusammenhalt lautet das Gebot der Stunde.

Eine Welle der Solidarität erfasst den Galopprennsport

Es ist eine fragiles Netz wechselseitiger Abhängigkeiten: Wettanbieter, Pferdebesitzer, Rennveranstalter und Wettpublikum. Der eine kann ohne den anderen nicht, zahlreiche Professionen – Trainer, Jockey, Pferdepfleger – hängen mit in dem Netz, und weil jetzt insbesondere die Rennvereine um ihr Überleben kämpfen, rücken alle näher zusammen.

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„Wetten, dass“ lautete eine Initiative, die von deutschen Pferdebesitzern ausgeht, die sich freiwillig dazu verpflichten, bei jedem Rennen 50 Euro mit einer Siegwette in den Totalisator einzuzahlen. Vorerst wollen sie bis zur Monatsmitte Juni an diesem Vorhaben festhalten und es haben sich schon viele, sogar prominente Mitstreiter gefunden.

Der Präsident des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen, Michael Vesper, gehört dazu, ebenso wie der ehemalige Fußballprofi Klaus Allofs.

Gemeinsam sollen 1,3 Millionen Euro an Wetteinnahmen finanziert werden, von denen sich die Rennvereine 15 Prozent als Veranstalter einbehalten können. Der Rest wird als Gewinne an das Wettpublikum ausgeschüttet.

Der Aufruf bezieht sich freilich auf die Totowette, die als Bahnwette und weil deren Veranstaltung den Rennvereinen vorbehalten ist, eine bedeutsame Einnahmequelle darstellt.

Umso wichtiger ist nun, dass die großen, privatwirtschaftlich geführten Online Wettanbieter die Totowette seit vielen Jahren schon – als Vermittler – ins Internet bringen und somit auch in Corona-Zeiten dem Publikum zugänglich machen.

Rennen in Übersee und Fernost haben die Buchmachern über Wasser gehalten

Generell hat die Krise die online Anbieter von Pferdewetten weniger hart getroffen als die Rennvereine. Während des Lockdowns in den wichtigen Rennnationen Frankreich, England und Deutschland ist zwar ein großer Teil der Wettgelder weggebrochen, doch das Wettpublikum hat sich in dieser Zeit arrangiert und vermehrt auf sonst weniger stark nachgefragte Wettangebote zurückgegriffen.

Schließlich gab es Länder – in Asien, aber auch auf der Südhalbkugel oder in den USA – in denen weiterhin Pferderennen veranstaltet worden sind. Die Kunden haben die Wettanbieter gewissermaßen über Wasser gehalten und nun möchten diese den Rennvereinen einen ähnlichen Dienst erweisen.

Keine Buchmacherwetten beim Wettanbieter

So haben pferdewetten.de, wettstar.de und racebets.com anlässlich des jüngst abgehaltenen Galopprenntags auf der Galopprennbahn Neue Bult auf ihre Vermittlungsgebühr bei Totowetten verzichtet. Außerdem wurde kein eigenes Angebot an Buchmacherwetten aufgelegt, damit alle Wetteinnahmen in den Totalisator fließen.

Dem Hannoverschen Rennverein hat diese Aktion 60.000 Euro an Ertrag gebracht, was auch darauf zurückzuführen ist, dass das Wettpublikum tiefer als sonst in die Taschen gegriffen hat. Die Einnahmen betrugen über 100.000 Euro mehr als an einem normalen Renntag, Bahnwetten mit eingerechnet.

Auch beim Deutschen Derby, das nunmehr am 12. Juli stattfindet, wollen die Online Buchmacher auf ihre Vermittlungsprovision verzichten. Sie wollen auch weiterhin ihren Beitrag dazu leisten, dem deutschen Galopprennsport durch die schweren Zeiten zu helfen.

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