Wetten auf das Kentucky Derby

Der 1. Samstag im Mai ist im Pferderennsport traditionell für das Kentucky Derby reserviert, das seit seiner Gründung im Jahr 1875 fest mit der im selben Jahr eröffneten Pferderennbahn Churchill Downs (Louisville, Kentucky) verbunden ist.

Das über eine Strecke von knapp 2 Kilometern geführte Flachrennen zählt zu den wichtigsten Grade I-Rennen in den USA und stellt den Teilnehmern ein Preisgeld von insgesamt 3 Millionen US-Dollar in Aussicht.

Startberechtigt sind Dreijährige Vollblüter, wobei die Startplätze seit 1975 auf 20 begrenzt sind. Gelaufen wird, wie in den USA üblich, auf einer Sandbahn, was für hohes Tempo sorgt.

So gilt das Kentucky Derby auch – angelehnt an seine ungefähre zeitliche Dauer – als „The fastest two minutes in Sports“, wobei die Marke von zwei Minuten im Laufe der langjährigen Geschichte lediglich von zwei Galoppern unterboten wurde (Secretariat, 1973 und Monarchos, 2001).

Alle Fakten zum Kentucky Derby

Termin:1. Samstag im Mai
Ort:Churchill Downs (Louisville, Kentucky)
Einordnung:Flachrennen, Grade I
Distanz:2.012 m
Kurs:Sandbahn, Kursführung gegen den Uhrzeigersinn
Qualifikation:3-Jährige, Punktesystem
Preisgeld:3 Millionen US-Dollar
Erstmals ausgetragen:17. Mai 1875
Teilnehmerfeld:20 Starter

Darüber hinaus kann das Kentucky Derby auf eine geschichtliche Besonderheit verweisen. Weil es allen historischen Umbrüchen trotzte – selbst in den Kriegsjahren (1914-1918 und 1939-1945) und während der Großen Depression der 30er Jahre wurde es durchgeführt –, ist es das am längsten ohne Unterbrechung veranstaltete Sportevent der USA.

Die große Bedeutung des Preisrennens belegen auch die alljährlichen Zuschauerzahlen von etwa 170.000 Besuchern an der Rennbahn und 16 Millionen Sportbegeisterten, die die Übertragung im Fernsehen verfolgen!

Pferdewetten auf das Kentucky Derby – Inhaltsverzeichnis

  • Wer gewinnt das Kentucky Derby? Tempo & nackte Zahlen zählen
  • Das Kentucky Derby: Eine ganze Stadt feiert mit
  • Die Kentucky Oaks als Einstimmung auf das Derby
  • Die Triple Crown: 3 Rennen mit ähnlichen Vorzeichen
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Wer gewinnt das Kentucky Derby? Tempo & nackte Zahlen zählen

Während man in Europa eher an Grasbahnen gewöhnt ist, schwören die Amerikaner auf Sand. Bei den dortigen Freunden von Pferdewetten gilt dieses Geläuf allgemein als berechenbarer, da einige unsichere Faktoren, die Rasenrennen kennzeichnen, an Gewicht verlieren.

Beispielsweise schwindet die Bedeutung des Wetters, das bei Sand einen weitaus geringeren Einfluss auf den Zustand der Bahn hat. Zudem gelten Rennen auf Sanduntergrund auch als weniger strategisch; sie werden von Anfang bis Ende in einem hohen Tempo geführt, weshalb der Einfluss des Jockeys als geringer eingestuft wird.

Die wichtigsten Faktoren für die Wettentscheidung:

  • Startposition des Galoppers in der Box
  • Ergebnisse bei den Qualifikationsrennen
  • Ergebnisse bei ähnlichem Untergrund und ähnlicher Distanz
  • Schnelligkeit
  • Einschätzung der Buchmacher

Demnach sind schnelle Pferde beim Kentucky Derby klar im Vorteil. Gleiches gilt für Galopper, die eine Startposition auf der Innenseite der Bahn erhalten haben, die aufgrund der Streckenführung im Oval und dem Tempo bessere Chancen bietet.

Eine gute Grundlage für eine Einschätzung der Erfolgsaussichten im Kentucky Derby bieten zudem die Leistungen in den Qualifikationsrennen.

Da ausschließlich Dreijährige zugelassen sind, blicken die Tiere auf höchstens eine Rennsaison zurück. Der gegenwärtige, seit 2013 aufrechte Qualifikationsmodus sorgt jedoch dafür, dass dem Tipper eine solide Datenbasis zur Verfügung steht.

Möchte ein Besitzer sein Pferd teilnehmen lassen, muss es vorher nämlich die sogenannte „Road to the Kentucky Derby“ beschreiten.

Qualifikationsmodus: Road to the Kentucky Derby

Die „Road to the Kentucky Derby“ umfasst eine gelegentlich abgeänderte, jedoch für jedes Jahr feste Auswahl an Rennen, die sich beginnend mit Herbst des Vorjahres (September) bis in den April spannt. Damit nicht nur für Galopper aus den USA die Möglichkeit besteht, sich für das Kentucky Derby zu qualifizieren, sind auch Rennen aus Europa und Japan darunter.

Eine Platzierung (Platz 1 bis 4) in einer für die Qualifikation relevanten Veranstaltung bringt dem Galopper Punkte für das Kentucky Derby-Punktesystem ein. Die Zuteilung der 20 Startplätze erfolgt am Ende anhand der gesammelten Punkte und dem endgültigen Platz in der Rangliste.

Erste Favoriten können sich demzufolge früh herauskristallisieren, außerdem treten im Zuge der Qualifikation spätere Kentucky Derby-Teilnehmer bereits gegeneinander an, wodurch ein Direktvergleich im Vorfeld möglich wird.

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Ein weiterer Vorteil der „Road to the Kentucky Derby“ ist, dass Tipper den aktuellen Stand in der Qualifikation (Leader Board) jederzeit auf der Kentucky Derby-Homepage einsehen können. Aus all diesen Informationen lassen sich grundlegende Schlüsse ziehen.

Wie treffsicher Expertenprognosen beim Kentucky Derby ganz allgemein sind, zeigt die Statistik: bei etwa einem Drittel der Durchführungen hat am Ende der Favorit gewonnen. Unter den Ausnahmen ist das Rennpferd Donerail wohl die berühmteste. Im Jahr 2013 gewann der Hengst das Kentucky Derby bei einer Außenseiterquote von 91 zu 1.

Die wichtigsten Rekorde beim Kentucky Derby

RekordRekordhalter
Erfolgreichster Jockey:5 SiegeEx aequo: Eddi Arcaro (1938, 1941, 1945, 1948, 1952)Bill Hartack (1957, 1960, 1962, 1964, 1969)
Erfolgreichster Trainer:6 SiegeBen A. Jones (1938, 1941, 1944, 1948, 1949, 1952)
Erfolgreichster Besitzer:8 SiegeCalumet Farm (1941, 1944, 1948, 1949, 1952, 1957, 1958, 1968)
Streckenrekord:1:59.40 minSecretariat (1973)
Jüngster siegreicher Jockey:15 JahreAlonzo Clayton (1892)
Größter Außenseitersieg:Quote 92,0Donerail (1913)

Das Kentucky Derby: Eine ganze Stadt feiert mit

Dass die Galopper viele Monate auf den großen Tag hinarbeiten, ist nichts Ungewöhnliches. Erwähnenswert ist aber speziell im Zusammenhang mit dem Kentucky Derby der Enthusiasmus des Publikums, das seinen eigenen Weg gefunden hat, sich auf das Rennen einzustimmen.

Denn in Louisville wird das Derby alljährlich mit einem großen Fest begangen, das mit seinem kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungskalender bereits im Vorfeld des Rennens ein bunt gemischtes Publikum in die Stadt lockt.

Flagge USA

Gleich mehrere Wochen vor dem eigentlichen Rennen stehen im Zeichen des gleichnamigen Kentucky Derby Festivals. Als große und bunte Veranstaltungsreihe hat es Unterschiedlichstes zu bieten, darunter das größte Feuerwerk Nordamerikas, genannt „Thunder Over Louisville“, und den Kentucky Derby Festival Marathon.

So kommt es, dass das Festival sogar besser besucht ist als das Rennen selbst. Der Bezug zum Pferderennsport ist dabei bestenfalls als lose zu bezeichnen. Eine Ausnahme sind diesbezüglich die Kentucky Oaks.

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Die Kentucky Oaks als Einstimmung auf das Derby

Am Vortag des Kentucky Derby, am Freitag, richtet sich der Blick aus der feiernden Stadt bereits auf die Rennbahn. Dort finden, gewissermaßen zur Einstimmung, die Kentucky Oaks statt, die allerdings auf eine eigenständige Geschichte und ihren eigenen Grade I-Status verweisen können.

Das Rennen für dreijährige Stuten, dessen Renndistanz mit 1.800 Metern etwas kürzer ist als jene beim Kentucky Derby, ist mit insgesamt 1,25 Millionen US-Dollar dotiert!

Fakten zur Rennbahn Churchill Downs

Eröffnet: 1875

Kurs: Oval mit einer äußeren Sandbahn (1.609 Meter), die über eine über das Oval hinaus verlängerte Gerade verfügt, und mit einer inneren, entsprechend kürzeren Rasenbahn (1.408 Meter)

Namensgeber: John & Henry Churchill, die ihrem Neffen das Grundstück für die Errichtung einer Pferderennbahn zur Verfügung stellten

Wahrzeichen: Die 1895 gebauten Twin Spires, zwei Türme auf dem Dach der Tribüne, sind eine architektonische Besonderheit der Anlage

Hinsichtlich Besucherzahlen stehen die Kentucky Oaks mit durchschnittlich 100.000 Gästen zwar hinter dem Derby zurück, rangieren aber ganz oben auf der Liste der bestbesuchten Pferderennen in den USA. Seit einigen Jahren schon ist die Veranstaltung – als Wettbewerb für Stuten und im Sinne der Pink Ribbon-Bewegung – unter das Farbthema „Pink“ gestellt und das Publikum ist angehalten, sich entsprechend zu kleiden.

Davon abgesehen spielt Mode in Churchill Downs wie auch beim Kentucky Derby, anders als bei vielen englischen Rennmeetings, eigentlich keine allzu große Rolle. Im Vordergrund stehen andere Traditionen, die sich über die Jahre etabliert haben. Drei davon sind vom Kentucky Derby nicht mehr wegzudenken.

Die drei großen Traditionen beim Kentucky Derby:

  • Mint Juleps

Seit fast einem Jahrhundert werden in Churchill Downs Mint Juleps ausgeschenkt und der Bourbon-Cocktail hat mittlerweile einen festen Platz unter den Traditionen beim Kentucky Derby. An den beiden Tagen der Kentucky Oaks und des Kentucky Derby werden jedes Jahr etwa 120.000 Mint Juleps konsumiert.

  • „My Old Kentucky Home“

Während die Galopper vom Führring zu den Startboxen an der Tribüne vorbei geführt werden, stimmt das Publikum – unterstützt durch die Marching Band der Universität von Louisville – die von Stephen Foster komponierte Ballade „My Old Kentucky Home“ an. Diese Tradition geht, historisch nicht ganz gesichert, angeblich auf das Jahr 1921 zurück.

  • Rote Rosendecke

Im Siegerring, in den der siegreiche Galopper und sein Jockey nach dem Rennen geführt werden, wird über den Widerrist des Tieres eine aus roten Rosen gewirkte Decke gelegt. Diese Tradition geht zurück auf das Jahr 1896, als das Rennpferd Ben Brush mit einem Blumenarrangement gewürdigt wurde.

1904 wurde die rote Rose offiziell zum Symbol des Kentucky Derby, 1925 erhielt das Rennen durch den Sportkolumnisten Bill Corum den mittlerweile berühmten Beinamen „Run for the Roses“. 1932 schließlich wurde die Rosendecke in ihrer heutigen Form erstmals verliehen.

Die Triple Crown: 3 Rennen mit ähnlichen Vorzeichen

Wenn man vom Kentucky Derby spricht, muss man eigentlich die Preakness Stakes (Maryland, USA) und die Belmont Stakes (Bundesstaat New York) mit einbeziehen. Nicht umsonst gelten die drei Veranstaltungen seit 1930, da sie erstmals auch namentlich in einen klaren Zusammenhang gesetzt wurden, als „Triple Crown of Thoroughbred Racing“:

Sie alle bieten ähnliche Bedingungen und finden darüber hinaus in kurzen zeitlichen Abständen statt.

Startberechtigt sind bei den Preakness und bei den Belmont Stakes ebenfalls ausschließlich Dreijährige, gelaufen wird auf Sand. Zudem handelt es sich bei allen Rennen um prestigeträchtige Grade I-Veranstaltungen. Lediglich bei den Distanzen gibt es Unterschiede.

Zeitliche Abfolge & Fakten zur Triple Crown

RennenTerminOrtSeitDistanzPreisgeld
Kentucky Derby1. Samstag im MaiChurchill Downs, Louisville18752.012 m3 Mio. US-$
Preakness Stakes3. Samstag im MaiPimlico Race Course, Baltimore18731.900 m1,5 Mio. US-$
Belmont Stakes3. Sa nach den Preakness StakesBelmont Park, Elmont18672.400 m1,5 Mio. US-$

Zusammengenommen bewirken diese Umstände, dass die die drei Rennen innerhalb derselben Saison dieselben Galopper anziehen, die schließlich nur einmal im Laufe ihrer Rennkarriere die Chance auf eine Teilnahme haben. Aus diesem Grund gab es auch schon 1919, noch bevor der Begriff überhaupt etabliert war, mit dem amerikanischen Rennpferd Sir Barton einen ersten Triple Crown-Sieger.

Für Tipper wiederum, die sich ohnehin mit dem Kentucky Derby auseinandersetzen, empfehlen sich die Preakness und die Belmont Stakes als ideale, sozusagen anknüpfende Wettereignisse. Als Auftaktveranstaltung kann das Kentucky Derby dabei als richtungsweisend gesehen werden.

Insgesamt verzeichnet die Geschichte 13 Galopper, die alle drei Rennen gewinnen konnten, zwei dieser Erfolge sind erst jüngeren Datums (American Pharoah im Jahr 2015 und Justify 2018).

In diesem Zusammenhang ist auch ein besonderer Rekord zu nennen, den der Triple Crown-Sieger aus dem Jahr 1973, Secretariat, für sich verbuchen kann: Bei allen drei Rennen hält er den Streckenrekord.

Die Streckenrekorde von Secretariat aus dem Jahr 1973

  • Kentucky Derby: 1:59.40 Minuten
  • Preakness Stakes: 1:53 Minuten
  • Belmont Stakes: 2:25 Minuten

Übrigens haben die Amerikaner auch den Preakness Stakes und den Belmont Stakes eigene Beinamen verliehen. „The Run for the Black-Eyed Susans“ (Preakness Stakes) bezieht sich auf die Decke aus gelben Blumen, die – wie beim Kentucky Derby – über den Widerrist des Siegers gelegt wird.

Die Blumen ähneln dem floralen Wahrzeichen Marylands, der Schwarzäugigen Rudbeckie, die der amerikanische Volksmund als Black-Eyed Susan kennt. Die Belmont Stakes, die letzte Hürde auf dem Weg zur Triple Crown, bilden schließlich „The Test of the Champion“.

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